Mastercard – Kreditkartenunternehmen auf www.mastercard.de

Das globale Kreditkartenunternehmen Mastercard

Logo von MastercardWeltweit sind Kreditkarten im Einsatz. Europäische Kunden nutzen vor allem die Karten von Mastercard, Visa, Diners Club und American Express. Banken, Sparkassen und andere Finanzdienstleister geben die Mastercard in Kooperation mit der Kreditkartengesellschaft heraus. Die Karteninhaber können Einkäufe in Geschäften, Restaurants, Hotels, Tankstellen oder online bezahlen und an zahlreichen Geldautomaten Bargeld abheben. Außerdem bietet Mastercard mit der Masterpass Wallet eine elektronische Geldbörse für den digitalen Zahlungsverkehr an. Das Unternehmen hat seinen Geschäftssitz in Purchase, einem Dorf im Staat New York in den USA. Auf der Homepage erfahren Kreditkartenkunden alles Wissenswerte über die verschiedenen Angebote und Kartenherausgeber jeder Größenordnung können sich über die Bedingungen informieren (www.mastercard.de).

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Die Geschichte von 1951 bis 2018

Die Geschichte der Mastercard begann im Jahr 1951, als die New Yorker Franklin Bank den ersten Vorläufer der Kreditkarte herausgab.1966 gründete eine Gruppe amerikanischer Banken die Interbank Card Association (ICA) als eigenständige Kreditkartengesellschaft. 1969 erfolgte die Umbenennung in Master Charge, woraus zehn Jahre später der heutige Name Mastercard wurde. In den 1980er Jahren war Mastercard die erste Kreditkarte, die in China herausgegeben wurde. Außerdem wiesen die Karten als erste Kreditkarten weltweit ein Laser Hologramm als zusätzliches Sicherheitsmerkmal auf. Neben der Kreditkarte betreibt der Anbieter auch den internationalen Debitkartendienst Maestro-Card, weitere Infos gibt es auf Debit Kreditkarte.

Das Unternehmen hat ein weltweites Netz zur Akzeptanz der Karte aufgebaut. Dazu erfolgten zahlreiche Aufkäufe und Kooperationen mit anderen Finanzdienstleistern. So wurde unter anderem im Jahr 1968 eine Zusammenarbeit mit dem europäischen Zahlungsdienst Eurocard vereinbart, der heute als Europay International bekannt ist. Durch die Kooperation sicherte sich Mastercard die Verbreitung der Kreditkarte in Europa, die seit dem Jahr 1975 auch in Deutschland erhältlich ist. Bis 2003 wurden die Kreditkarten in Europa unter dem Namen Eurocard herausgegeben, bevor die Umbenennung in Mastercard erfolgte. Nur in Skandinavien ist die Karte weiterhin als Eurocard bekannt. 1988 kaufte das Unternehmen ein Netzwerk von Geldautomaten von Cirrus ATM auf und 2008 erfolgte die Übernahme eines Softwareunternehmens für Zahlungsabwicklungen mit dem Namen Orbiscom Ltd.

In aller Welt nehmen rund 35 Millionen Akzeptstellen die Karte an. An circa einer Million Geldautomaten erhalten die Karteninhaber Bargeld. In Deutschland kann die Karte bei mehr als 500000 Geschäften zur Bezahlung eingesetzt werden. Vor allem in Asien und Südamerika ist die Kreditkarte stark verbreitet und wird zum Teil häufiger akzeptiert als andere Karten. Auf der eigenen Homepage betont das Unternehmen, dass es kein Verzeichnis aller Akzeptanzstellen anbieten kann. Das liegt daran, dass die Akzeptenzstellen nicht von dem Anbieter selbst, sondern von Händlerbanken und Finanzdienstleistern, die als sogenannte Acquirer tätig sind, betreut und verwaltet werden (https://www.mastercard.de/de-de/faq.html).

Adresse und Kontakt zum Unternehmen

Deutsche Kunden erreichen Mastercard unter Mastercard Europe. Es handelt sich um eine Tochtergesellschaft von Holding-Gesellschaft von Mastercard.
Anschrift

Mastercard Europe SA
Chaussée de Tervuren 198A
B-1410 Waterloo
Belgium

Telefon: 0032 2 352 51 11
Telefax: 0032 2 352 58 07

Kontakt – Anschrift Ausschließlich für Fragen zur Webseite

Mastercard Representative Office Germany
Unterschweinstiege 2-14
60549 Frankfurt/Main
Deutschland

Telefon:  069 97 12 10 00
Telefax: 069 97 12 10 10

E-Mail frankfurt@mastercard.com

Diese Kreditkarten bietet Mastercard auf www.mastercard.de an

Die Angebote des Unternehmens richten sich an:

  • Privatkunden
  • Firmenkunden
  • Selbstständige
  • Behörden
  • Institutionen
  • Händler
  • Kartenherausgeber
  • Sonstige Partner

Kreditkarten für Privatkunden

Privatkunden erhalten wahlweise eine klassische Kreditkarte, eine Prepaid-Karte, eine Debit Mastercard oder eine Maestro Karte als EC-Karte. Bei den Kreditkarten können die Karteninhaber zwischen den Ausführungen Standard, Gold, Platinum und World Elite wählen. Die einzelnen Ausführungen unterscheiden sich durch die Höhe der Jahresgebühr sowie durch verschiedene Zusatzleistungen, die sie den Nutzern bieten. So beinhaltet die Mastercard Gold Reiseversicherungen als Zusatzleistungen und mit der Platinum Karte erhalten die Karteninhaber Zutritt zu VIP-Lounges an Flughäfen oder Golfclubs sowie zu besonderen Veranstaltungen. Die World Elite Karte ist für Kunden gedacht, die Wert auf besonderen Service auf Reisen oder auf einen Business Service legen.

Die Prepaid Kreditkarte wird auch für Jugendliche ab 14 Jahren ausgegeben. Die Karte wird mit einem Betrag durch Überweisung oder Bareinzahlung aufgeladen und kann auf Reisen oder zum Bezahlen im Internet oder bei jeder anderen Akzeptanzstelle genutzt werden.

Bei der Debit Karte handelt es sich um eine Bezahlmöglichkeit, die ebenfalls weltweit eingesetzt werden kann. Anders als bei den herkömmlichen Kreditkarten werden die Ausgaben des Kunden jedoch sofort von seinem Girokonto abgebucht. Es erfolgt also keine monatliche Sammelrechnung, durch die der Karteninhaber seine Ausgaben erst nach mehreren Wochen bezahlen muss. Damit kann die Debit Mastercard ähnlich wie eine Girocard angesehen werden, die die Kreditinstitute zu einem Girokonto ausgeben. Der größte Unterschied liegt jedoch darin, dass die Girocards deutscher Banken nur eingeschränkt im Ausland zum Bezahlen akzeptiert werden. Vor allem in Ländern außerhalb Europas ist die Bezahlung häufig nur noch mit einer Debitkarte möglich, weil die Girocard nicht anerkannt wird. Auch bei der Maestro Karte des Unternehmens handelt es sich um eine Debitkarte.

Jede Mastercard trägt dasselbe Logo aus einem roten und einem gelben Kreis, die sich in der Mitte etwas überschneiden. Falls eine der Kreditkarten außerdem ein Wellensymbol aufweist, können die Karteninhaber kontaktlos bezahlen. Die Karte wird nur in circa 4 cm Entfernung für einige Sekunden über das Akzeptanzsymbol am Zahlgerät des Händlers gehalten. Bei Beträgen unter 25 Euro erfolgt die Zahlung sofort, bei größeren Beträgen muss der Käufer seine PIN-Nummer eingeben oder einen Beleg unterschreiben.

Wenn eine Karte gestohlen wurde oder verloren gegangen ist, kann der Karteninhaber entweder eine kostenlose Notfall-Servicenummer in Deutschland anrufen oder er nutzt die internationale Sperr-Notrufnummer +49 116 116.

Einfache Buchhaltung für Unternehmer und Behörden

Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen jeder Größe profitieren von den Vorteilen, die ihnen folgende Produkte bieten:

  • Business Card für KMUs
  • Corporate T & E Card für Spesen und Reisekosten großer Firmen
  • Corporate Purchasing Card für das Beschaffungsmanagement
  • Corporate Lodged Account für Geschäftsreisen
  • Multinational Corporate Programm als globale Zahlungslösung

Nach eigener Aussage von Mastercard dienen die Finanzprodukte des Unternehmens auch dazu, bei Behörden und im öffentlichen Sektor Kosten zu senken, die Effizienz zu steigern und den sozialen Fortschritt zu fördern. Wenn Sozialleistungen und andere Zahlungsvorgänge der öffentlichen Kassen elektronisch abgewickelt werden, verringern sich die Kosten und die Sicherheit steigt. Außerdem sinkt die Gefahr von Unterschlagung und Korruption durch das fehlende Bargeld.

Darum akzeptieren Händler die Mastercard nicht immer

Während im Online-Handel die Bezahlung mit einer Kreditkarte häufig erfolgt, akzeptiert nicht jeder Einzelhändler vor Ort diese Bezahlmöglichkeit. Das liegt vor allem daran, dass die Verkäufer eine Gebühr für jede Transaktion zahlen müssen, die mit einer Girocard oder einer Kreditkarte ausgeführt wird. Dabei fallen die Gebühren für Zahlungen mit der EC-Karte, wie die Girocard früher genannt wurde, nicht so hoch aus wie mit einer Kreditkarte. Da die Kunden jedoch verstärkt nach alternativen Bezahlmöglichkeiten fragen, schließen immer mehr Händler einen Vertrag mit einem Acquirer ab. Dabei handelt es sich um Finanzinstitutionen, die von Mastercard ermächtigt wurden, die Zahlungen mit der Kreditkarte für die Händler abzuwickeln.

Zahlungsvorgang Autorisierung und PIN

Wenn ein Käufer mit seiner Mastercard bezahlen möchte, erfasst das POS-System des Verkäufers die Kontodaten des Kunden. Über eine sichere Verbindung werden die Daten an die Händlerbank geschickt, mit der der Händler kooperiert. Die Händlerbank kümmert sich darum, dass Mastercard die Zahlung autorisiert, indem eine Anfrage bei der Bank des Karteninhabers gestartet wird. Nach Überprüfung des Kontostands und Abfrage, ob sich ein ausreichendes Guthaben oder ein entsprechender Kreditrahmen auf dem Konto befinden, genehmigt die Bank des Zahlungspflichtigen die Zahlung oder sie lehnt sie ab. Wenn der Bezahlvorgang abgeschlossen werden kann, unterschreibt der Käufer einen Beleg oder er gibt seine PIN ein. Anschließend überweist die Bank des Karteninhabers den entsprechenden Betrag an die Händlerbank, durch die nach einer Bearbeitungszeit von einem oder mehreren Tagen eine Gutschrift auf dem Konto des Verkäufers erfolgt.

Obwohl es sich um einen komplexen Vorgang handelt, liegt zwischen dem Einsatz der Karte an der Kasse und dem Abschluss des Bezahlvorgangs nur einer kurzer Zeitraum, der in der Regel weniger als eine Minute beträgt. Das liegt an dem leistungsstarken Kommunikationsnetz, das Mastercard weltweit aufgebaut hat.

Wer gibt die Mastercard aus?

Herausgeber der Kreditkarte, auch als Issuer bezeichnet, sind Banken, Sparkassen und andere Finanzdienstleister. Die Herausgeber können die Karten mit ihrem eigenen Logo oder einem besonderen Motiv versehen. Durch gezielte Marketingstrategien lässt sich die Kundenbindung verstärken, während die Issuer gleichzeitig einen genauen Einblick in das Kaufverhalten der Karteninhaber erhalten. Dadurch können gezielte Verkaufsmaßnahmen geplant werden oder ein Kreditinstitut kann neue Finanzprodukte für seine Kunden entwickeln. Auch bei der Ausarbeitung von Wachstumsstrategien im Geschäft mit Kreditkarten sind die Experten des Unternehmens behilflich. Durch Warnhinweise bei riskanten Transaktionen sinkt das Risiko von Missbrauch und Betrug.

News – aktuelle Informationen unter #mastercard

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Unternehmen. Unter dem Hashtag #mastercard halten wir Sie auf dem Laufenden.

10.11.2017 Mastercard verpflichtet ehemalige CIA Direktorin: Mastercard hat Jeanne Tisinger zur Beraterin für Cybersicherheit ernannt. In dieser Rolle wird die ehemalige stellvertretende CIA Direktorin zur Umsetzung und Erweiterung der Sicherheitsstrategie und der öffentlichen politischen Initiativen des Unternehmens beitragen. Tisinger wird auch Programme zur Verbesserung der aktuellen und zukünftigen Talente in diesen Bereichen ergänzen.